Plant for the planet - Klassenprojekt der 9b am 07. April 2018

Als eine Schülergruppe (Maximilian David, Felix Garbe und Yan-Luca Menke) während der Projektwoche zu unserem Klassenthema‚ Begegnungen, die Hoffnung machen‘ zur Organisation ‚Plant for the planet‘ (Pflanz für den Planeten!) (interessante Links:  https://www.youtube.com/watch?v=5MpGf6_SZo0, https://www.youtube.com/watch?v=tGLtkbaeupI oder https://www.youtube.com/watch?v=QPDySk8dGBk ) recherchierte und uns davon berichtete, haben wir als Klasse beschlossen, dabei mitzuwirken, dass mehr Bäume wachsen.

Auf Anfragen beim Forstamt Münden und der Niedersächsischen Forstwissenschaftlichen Versuchsanstalt reagierten alle Angesprochenen sehr aufgeschlossen und hilfsbereit. Da Sturm Friderike im Januar Kahlschlag in vielen Waldgebieten verursacht hatte, wurde unser Angebot, beim Wiederaufforsten zu helfen, doppelt gern angenommen, zumal die Baumpflänzchen von der Versuchsanstalt gesponsert werden sollten.

Sobald eine passende Fläche von den umgestürzten Bäumen befreit war, bekamen wir Bescheid und ein Termin wurde vereinbart. Auf einem Elternabend gab es Informationen über das Projekt und wir warben um Mithilfe von Seiten der Eltern, von denen sich etliche bereit erklärten, nicht nur am Samstagmorgen ihre Kinder zu fahren, sondern auch tatkräftig mit zu pflanzen.

Am 7. April morgens um 9 Uhr war Treffen in Arbeitskleidung beim Jagdhaus Heede. Von dort ging es in Fahrgemeinschaften den Berg hoch in den Wald zum Sandweg, wo wir erst durch die Försterin Annika Meier eine hilfreiche und anschauliche Einführung über das Graben des Loches und das richtige Einsetzen der empfindlichen Wurzelpartien bekamen.

Dann ging es los: Für jede Gruppe waren farbige Orientierungsstangen mit unterschiedlichen Farben pro Pflanzreihe gesteckt und mit Hohlspaten, Abstandsmesslatte und einem Sack mit einem Bündel Baumpflänzchen – damit die feinen Haarwurzeln nicht an der Sonne austrocknen – verteilten wir uns über den Hang und haben in Zweier- oder Dreiergruppen gegraben und gepflanzt, was das Zeug hielt. Wurzelballen der umgefallenen Bäume, Reste der Äste, Steine über Steine in der Erde – da eine gerade Linie beim Pflanzen hinzubekommen, erwies sich als echte Herausforderung. Aber ob Schüler, Eltern, Lehrer, mitgebrachte Kinder oder die uns unterstützenden Mitarbeiter vom Forstamt und der Versuchsanstalt – alle waren mit Begeisterung dabei und nach fast vier Stunden Arbeit hatten fast 1000 kleine Bäume (Bergahorn, Douglasien und Lärchen) ihren neuen Platz im Wald gefunden.

Uns allen hat es viel Spaß gemacht und dabei ein gutes Gefühl gegeben, nicht nur zu jammern und zu klagen, sondern selbst wenigstens ein bisschen für den Erhalt einer intakten Umwelt zu tun. Außerdem haben wir so ganz nebenbei etwas über Baumarten, Krabbeltiere im Wald, über die Arbeit von Förstern und über uns selbst und unsere Mitschüler/Kollegen/Eltern  gelernt, die wir mal von einer neuen Seite erleben konnten.

Dafür, dass das möglich wurde, sei ganz herzlich gedankt:

der Organisation Plant for the planet für den Anstoß

allen, Schüler, Eltern und Kollegen (Frau Thiele und Herr Jitschin), die sich begeistern ließen und einfach ja sagten, als es ums Mitmachen ging

der Niedersächsischen Forstwissenschaftlichen Versuchsanstalt für die Baumsetzlinge und unterstützende Mitarbeiter

dem Forstamt Münden für die vorbereitenden Arbeiten und die nette und geschickte Anleitung im Wald, besonders Frau Annika Meier, die uns sehr motivierend begleitet hat

- und das alles an einem Samstag, an dem sie alle eigentlich frei gehabt hätten! Danke!

R. Huffmann (als Klassenlehrerin der 9b)



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