Die Lateinschülerinnen und -schüler des siebten Jahrganges verbrachten einen Vormittag im Museum, um ganz praktisch tiefer in den Alltag der Römer einzutauchen.
Anna:
Ich war im Öllampchen-Workshop, deswegen kann ich nur davon erzählen:
Wir haben Ton bekommen und diesen in zwei Formen (Ober-/Unterseite) gedrückt. Die haben wir dann aufeinandergesetzt. Das passgenau hinzubekommen, war gar nicht so einfach! Anschließend haben wir die überschüssigen Ränder entfernt und die Öffnungen für den Docht und zum Befüllen gemacht. Dadurch hatten wir dann jeder eine eigene Öllampe.
Diese haben wir lufttrocknen lassen, während wir durch das Museum geführt worden sind. Dabei haben wir uns z. B. das Modell eines alten römischen Stadthauses von reicheren Leuten, Schreibutensilien und auch Instrumente zur Körperpflege angesehen.
Leon:
In dem Mosaik-Workshop wurde uns zunächst eine tonfarbene Modelliermasse ausgehändigt. Diese haben wir dann zu einer relativ dünnen Fläche, die als Boden für das Mosaik diente, ausgerollt. Um es uns einfacher zu machen, hatten wir ein Bild auf Papier darauf gelegt und diese Form in die Masse gestochen. Sobald wir diese angefertigt hatten, bekamen wir Schüsseln mit Steinen in verschiedenen Farben, welche wir in die Modelliermasse drückten. Am Ende mussten wir nur warten, bis diese ausgehärtet war. Et ecce!


